E-Autobrand in Innsbruck – Spezialcontainer aus Schwaz
In Innsbruck kam es kürzlich zum Brand eines Elektrofahrzeugs, der einen umfangreichen Feuerwehreinsatz nach sich zog. Aufgrund der besonderen Gefahren, die von Lithium-Ionen-Akkus ausgehen, wurde zur Unterstützung die Freiwillige Feuerwehr Schwaz mit ihrem speziellen Abrollbehälter für E-Auto-Brände nachalarmiert.
Der eingesetzte Container ist in Tirol einzigartig – vergleichbare Systeme stehen erst wieder bei der Berufsfeuerwehr München sowie der Berufsfeuerwehr Bozen zur Verfügung. Vor Ort wurde das ausgebrannte Fahrzeug mithilfe eines Krans vollständig in den Abrollbehälter verladen.




Anschließend wird der Container kontrolliert mit Wasser geflutet, sodass das Fahrzeug vollständig unter Wasser steht. In diesem Wasserbad verbleibt das Wrack für rund 72 Stunden. Diese Maßnahme ist entscheidend, da beschädigte Akkus auch noch lange nach dem eigentlichen Brandereignis erneut reagieren und sich wieder entzünden können.
Durch das vollständige Eintauchen wird der Akku dauerhaft gekühlt und eine mögliche Wiederentzündung effektiv verhindert. Der Einsatz zeigt eindrucksvoll, wie wichtig spezialisierte Ausrüstung sowie die Zusammenarbeit der Feuerwehren über Bezirksgrenzen hinweg bei Einsätzen mit modernen Fahrzeugtechnologien sind.








