Spezialisierter Einsatz verhinderte größere Ausbreitung
Am Freitag, den 31. Juli 2026, wurden die Freiwilligen Feuerwehren Ginzling und Mayrhofen um 18:09 Uhr zu einem Waldbrand im Gemeindegebiet von Ginzling alarmiert. Aufgrund der exponierten und schwer zugänglichen Lage des Brandherdes wurde frühzeitig der Hubschrauber des Innenministeriums „Libelle Tirol“ sowie der Flugdienst der Freiwilligen Feuerwehr Schwaz nachalarmiert.





Für die effektive Bekämpfung des Brandes spielte insbesondere der Flugdienst der Feuerwehr Schwaz eine entscheidende Rolle. Unmittelbar nach dem Eintreffen des Hubschraubers samt zuvor aufgenommenen Flughelfern beim Gerätehaus der Feuerwehr Schwaz begannen gezielte Löschflüge, um eine weitere Ausbreitung des Feuers einzudämmen. Insgesamt wurden 17 Rotationen geflogen, wobei rund 13.000 Liter Löschwasser gezielt auf die Brandstelle abgeworfen wurden.






Parallel dazu wurden drei speziell ausgebildete Flughelfer mittels Tau direkt zum Brandherd geflogen. Vor Ort übernahmen sie unter schwierigsten Bedingungen die gezielte Brandbekämpfung im unwegsamen Gelände. Durch ihren präzisen und koordinierten Einsatz konnten der Brandherd sowie verbliebene Glutnester effektiv abgelöscht werden. Diese Maßnahmen waren maßgeblich für die rasche Eindämmung des Waldbrandes und verhinderten eine Ausbreitung auf den umliegenden Waldbestand.
Das abgestimmte Zusammenspiel zwischen Flughelfern, Hubschrauberbesatzung und den eingesetzten Bodenkräften ermöglichte einen schnellen Einsatzerfolg. Besonders in solch schwer zugänglichem Gelände zeigte sich einmal mehr die hohe Bedeutung und Leistungsfähigkeit des Flugdienstes der Feuerwehr Schwaz.







Eingesetzte Kräfte
• Freiwillige Feuerwehr Ginzling mit 2 Fahrzeugen und 10 Einsatzkräften
• Freiwillige Feuerwehr Mayrhofen mit 5 Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften
• Freiwillige Feuerwehr Schwaz – Flugdienst mit 2 Fahrzeugen und 8 Einsatzkräften
• Berufsfeuerwehr Innsbruck mit 1 Fahrzeug und 1 Einsatzkraft
• Hubschrauber Libelle Tirol
• Bezirks-Feuerwehrkommandant HBR Hansjörg Eberharter
• Bergrettung Ginzling mit 1 Fahrzeug und 4 Einsatzkräften
• Polizei mit 1 Fahrzeug und 2 Einsatzkräften
Durch den schnellen, professionellen und spezialisierten Einsatz der Flughelfer sowie das reibungslose Zusammenwirken aller Organisationen konnte der Waldbrand rasch gelöscht und größerer Schaden verhindert werden.
Bilder: Marcel Kreidl, BFV Schwaz und Flugdienst Feuerwehr Schwaz
Text: BFV Schwaz und FF Schwaz
