Am Montag, den 29.06.2026, zog eine Sturm- und Gewitterfront über unser Einsatzgebiet. Die Unwetterfront war begleitet von Starkregen und teils starken Windböen. Insgesamt wurden wir zu 7 Einsätzen gerufen. Dabei mussten mehrere Sturmschäden sowie Überflutungen abgearbeitet werden.
Unter anderem wurde ein Baum durch den Sturm auf die Straße geweht und blockierte die Fahrbahn. Dieser wurde mithilfe einer Kettensäge zerkleinert und anschließend von der Straße entfernt.
Montag, 22.06.2026 – Person im Inn Am Montag, den 22. Juni 2026, wurde die Feuerwehr von der Polizei alarmiert, um eine Person zu retten, die in den Inn gestürzt war. So schnell wie möglich rückten die Einsatzkräfte mit Boot 1 aus, um die Person zu bergen. Im Inn zählt jede Sekunde, da er eine starke Strömung aufweist und die niedrige Wassertemperatur rasch zu einer Unterkühlung führen kann.
Montag, 22.06.2026 – Müllbrand im Freien Am Montagabend wurde ein kleiner Müllbrand im Freien gemeldet. Der Brand konnte von den Einsatzkräften rasch gelöscht werden.
Mittwoch, 24.06.2026 – Liftöffnung Am Mittwochabend wurde die Feuerwehr zu einem Einsatz bei einem Aufzug alarmiert. Eine Person war eingeschlossen, da sich die Lifttür nicht mehr öffnen ließ. Die Einsatzkräfte konnten die Tür rasch öffnen und die Person unverletzt befreien.
Donnerstag, 25.06.2026 – Gemeldeter Autobrand in Tiefgarage In den frühen Morgenstunden wurde ein Fahrzeugbrand in einer Tiefgarage gemeldet. Nach der Erkundung konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden: Ein Brand lag nicht vor. Ursache war ein technischer Defekt, bei dem Kühlwasser auf heiße Motorteile gelangte und dadurch eine starke Rauchentwicklung verursachte.
Donnerstag, 25.06.2026 – Gefahrguteinsatz in betreuter Wohneinrichtung Am Donnerstagmittag wurde die Feuerwehr zu einem Gefahrguteinsatz alarmiert. Nach umfangreichen Messungen in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Jenbach konnten keine gefährlichen Stoffe festgestellt werden.
Dank des raschen und koordinierten Einsatzes bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bewohnerinnen und Bewohner. Ein besonderer Dank gilt der FF Jenbach für die Unterstützung mit ihrem Gefahrgutzug.
Samstag, 27.06.2026 – Großbrand in Schwendau (Zillertal) Am 27. Juni 2026 wurde die Feuerwehr Schwaz zu einem Großbrand nach Schwendau alarmiert. Beim Eintreffen stand ein landwirtschaftliches Objekt in Vollbrand. Das Feuer breitete sich weiter aus und verursachte zusätzlich einen Vegetationsbrand im angrenzenden Wald.
Die Einsatzkräfte standen im Großeinsatz, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern und den Brand unter Kontrolle zu bringen.
Samstag, 27.06.2026 – Waldbrand in Jenbach Am Samstagnachmittag wurden wir zu einem Waldbrand in Jenbach alarmiert. Wir rückten mit unserem AB-Tank 7000 aus, um eine ausreichende Wasserversorgung an der Einsatzstelle sicherzustellen.
https://www.ff-schwaz.at/wp-content/uploads/2026/06/WhatsApp-Image-2026-06-27-at-16.35.58.jpeg19201440Kajetan Wexhttps://www.ff-schwaz.at/wp-content/uploads/2024/11/ff-schwaz-logo-2024.pngKajetan Wex2026-06-30 09:56:202026-06-30 10:05:46Einsätze der letzten Woche
Vor kurzem durfte das Feuerwehrmuseum Schwaz besonderen Besuch begrüßen: Martin Reiter von Tirol TV machte im Rahmen seiner beliebten Sendung „Allerhand aus‘m Tyroler Land“ Halt bei uns und widmete dem Museum einen eigenen Beitrag.
Mit großem Interesse erkundete das Team die vielfältige Sammlung historischer Gerätschaften, Fahrzeuge und Ausstellungsstücke, die die Entwicklung des Feuerwehrwesens eindrucksvoll dokumentieren. Dabei gelang es, die spannende Geschichte sowie die Bedeutung der Feuerwehr für die Region auf anschauliche und unterhaltsame Weise einzufangen.
Der entstandene Fernsehbeitrag bietet einen gelungenen Einblick in das Museum und zeigt eindrucksvoll, mit wie viel Engagement und Leidenschaft die Geschichte der Feuerwehr bewahrt wird. Ein besonderer Dank gilt Martin Reiter und dem gesamten Team von Tirol TV für den Besuch sowie die professionelle und sympathische Umsetzung.
Wir freuen uns sehr über das große Interesse und laden alle Interessierten herzlich ein, unser Feuerwehrmuseum persönlich zu besuchen und die Geschichte hautnah zu erleben.
https://www.ff-schwaz.at/wp-content/uploads/2026/06/IMG_0402.png414738Michael Fickhttps://www.ff-schwaz.at/wp-content/uploads/2024/11/ff-schwaz-logo-2024.pngMichael Fick2026-06-27 08:48:342026-06-27 08:48:35Tirol TV zu Besuch im Feuerwehrmuseum
Neben Einsatz- und Übungstätigkeiten kommt auch die Kameradschaft bei der Feuerwehr Schwaz nicht zu kurz. So unternahm der 1. Zug kürzlich einen gemeinsamen Ausflug ins Ötztal nach Sölden und Obergurgl. Ein besonderes Highlight war der Besuch der spektakulären Ausstellung „007 Elements“ auf 3.040 Metern Seehöhe, die spannende Einblicke in die Welt von James Bond bot. Ebenso standen eine Besichtigung des Motorradmuseums am Timmelsjoch sowie ein Besuch beim Stützpunkt der Firma Heli Austria auf dem Programm.
Ein unvergessliches Erlebnis für die Teilnehmer war der Hubschrauberrundflug über die beeindruckende Bergwelt des Ötztals. An dieser Stelle ein herzlicher Dank an die Mannschaft von Heli Tirol für die Möglichkeit, diese einzigartige Perspektive erleben zu dürfen.
Auch im Bereich Leistung konnte die Feuerwehr Schwaz zuletzt überzeugen: Je eine Gruppe nahm am Landesfeuerwehrleistungsbewerb in Zams in den Kategorien Bronze und Silber teil. Nach intensiver, monatelanger Vorbereitung konnte der Bewerb erfolgreich absolviert werden.
Die Feuerwehr Schwaz gratuliert allen Teilnehmern herzlich zu dieser großartigen Leistung – das Engagement und der Trainingsfleiß haben sich einmal mehr bezahlt gemacht.
https://www.ff-schwaz.at/wp-content/uploads/2026/06/IMG_7479-rotated.jpeg19201440Michael Fickhttps://www.ff-schwaz.at/wp-content/uploads/2024/11/ff-schwaz-logo-2024.pngMichael Fick2026-06-16 14:04:232026-06-16 14:05:08Kameradschaft und Leistung
Am Vormittag des 03.06.2026 wurde das Schwere Rüstfahrzeug (SRF) zur Unterstützung nach Münster alarmiert. Grund war, dass auf einem Bauernhof eine Kuh in die Jauchegrube eines Wirtschaftsgebäudes gestürzt war und sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien konnte.
Nach einer ersten Lageerkundung wurde gemeinsam mit den Einsatzkräften vor Ort die weitere Vorgehensweise abgestimmt. Unter ständiger Überwachung durch einen Tierarzt wurde das Tier gesichert und anschließend mithilfe der am Kran des SRF aufgebauten Seilwinde behutsam aus der Grube gehoben.
Dank der ruhigen und professionellen Zusammenarbeit aller eingesetzten Kräfte konnte die Bergung rasch und möglichst stressfrei für das Tier durchgeführt werden.
Einmal mehr zeigte sich bei diesem Einsatz, wie wertvoll Kräne mit integrierten Seilwinden im Feuerwehrdienst sind. Gerade bei technischen Einsätzen und Tierrettungen ermöglichen sie ein sicheres und kontrolliertes Arbeiten auch unter schwierigen Bedingungen.
Der Feuerwehr Münster gilt ein besonderer Dank für die sehr kameradschaftliche und vor allem professionelle Zusammenarbeit während des gesamten Einsatzes.
https://www.ff-schwaz.at/wp-content/uploads/2026/06/IMG_7464.jpeg12001600Michael Fickhttps://www.ff-schwaz.at/wp-content/uploads/2024/11/ff-schwaz-logo-2024.pngMichael Fick2026-06-03 17:47:282026-06-03 17:47:41Tierbergung aus Jauchegrube
Am 29. Mai 2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Wiesing um 12:07 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Brand Bahndamm“ alarmiert. Aufgrund mehrerer eingehender Notrufe erhöhte die Leitstelle Tirol die Alarmstufe vorsorglich auf Sirenenalarm.
Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Nach dem Auffinden der Brandstelle stellte sich heraus, dass das Feuer bereits eine Fläche von rund 150 m² erfasst hatte und sich weiter auszubreiten drohte. Der Einsatzleiter forderte daher weitere Feuerwehren zur Unterstützung an. Neben den Feuerwehren Jenbach, Eben am Achensee, Schwaz mit dem Abrollbehälter Tank 7000 und Münster rückte durch die Sirenenalarmierung der Feuerwehr Jenbach auch die Betriebsfeuerwehr Innio Jenbacher aus.
Die Löschwasserversorgung stellte die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen. Mit den Tanklöschfahrzeugen konnte das Wasser zunächst bis auf etwa 300 Meter an die Einsatzstelle transportiert werden. Anschließend mussten entlang der Achenseebahntrasse Schlauchleitungen verlegt werden. Zur Versorgung der Tanklöschfahrzeuge wurde eine rund 300 Meter lange Zubringerleitung von einem Löschwasserbehälter aufgebaut. Da dessen Kapazität nicht ausreichte, errichtete die Feuerwehr Schwaz einen zusätzlichen Pufferspeicher mittels Abrollbehälter Tank 7000, der durch Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr mit Wasser versorgt wurde.
Zusätzlich konnte ein entlang der Achenseebahn vorhandener Löschwasserbehälter genutzt werden, von dem aus eine weitere Löschleitung zur Brandstelle gelegt wurde. Insgesamt wurden rund 900 Meter Schlauchleitungen aufgebaut.
Durch das koordinierte Zusammenwirken aller eingesetzten Kräfte gelang es schließlich, den Brand einzudämmen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Nach rund drei Stunden intensiver Löscharbeiten konnte „Brand aus“ gemeldet werden.
Glimmbrand im Rofangebirge
Am selben Tag wurde die Freiwillige Feuerwehr Eben am Achensee um 14:22 Uhr zu einem Glimmbrand im Rofangebirge alarmiert. Nach Rücksprache mit dem Melder konnte die Brandstelle rasch lokalisiert werden. Da eine Zufahrt mit Fahrzeugen nicht möglich war, wurden Feuerwehrkräfte gemeinsam mit der Bergrettung Maurach mittels Rofanseilbahn in das Einsatzgebiet transportiert. Dabei führten die Einsatzkräfte notwendiges Material wie Löschrucksäcke, Schanzwerkzeug und Motorsägen mit.
Nach einem etwa 20-minütigen Fußmarsch erreichten die ersten Kräfte die Einsatzstelle und begannen mit den Löschmaßnahmen. Vor Ort zeigte sich jedoch, dass sich der Brand auf eine größere Fläche ausgedehnt hatte als zunächst angenommen. Das Feuer hatte sich bereits tief in den Waldboden und das Unterholz gefressen. Zudem stand nur eine begrenzte Wasserversorgung über eine rund zehn Gehminuten entfernte Viehtränke zur Verfügung.
Aufgrund der schwierigen Bedingungen wurden die Libelle Tirol sowie die Feuerwehr Schwaz mit dem Abrollbehälter FLIEGE nachalarmiert. Der Polizeihubschrauber unterstützte die Löscharbeiten mit insgesamt fünf Wassertransporten. Gemeinsam mit den umfangreichen Handarbeiten der Einsatzkräfte am Boden konnte der Brand auf rund 1.700 Metern Seehöhe nach etwa zwei Stunden erfolgreich gelöscht werden.
Da zeitgleich ein weiterer Waldbrandeinsatz in Waidring zu bewältigen war, wurde die Libelle Tirol unmittelbar nach dem letzten Wasserabwurf zu diesem Einsatz weiterverlegt. Die eingesetzten Kräfte traten anschließend den Rückweg ins Tal zu Fuß an.
Fazit
Beide Einsätze verdeutlichten die Herausforderungen bei Vegetations- und Waldbränden in schwer zugänglichem Gelände. Während beim Bahndammbrand in Wiesing insbesondere die Löschwasserversorgung und die lange Wegstrecke zur Brandstelle im Fokus standen, erschwerten beim Glimmbrand im Rofangebirge die alpine Lage und die eingeschränkte Erreichbarkeit die Löscharbeiten. Durch das rasche und koordinierte Zusammenwirken mehrerer Feuerwehren, der Bergrettung sowie der Unterstützung aus der Luft konnten beide Brände erfolgreich bekämpft und größere Schäden verhindert werden.
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