Am 7. August 2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Mayrhofen um 10:20 Uhr zu einem Waldbrand ins Stilluptal alarmiert. Aufgrund des unwegsamen Geländes und der schwierigen Erreichbarkeit der Brandstelle wurde im weiteren Einsatzverlauf die Flughelfer der Freiwillige Feuerwehr Schwaz zur Unterstützung angefordert.
Mit dem Hubschrauber „Libelle Tirol“ des Innenministeriums und den eingesetzten Flughelfern wurden in 30 Rotationen Löschwasser im nahegelegenen Stillupstausee aufgenommen und über der Brandstelle abgeworfen.
Durch die gezielten Wasserabwürfe aus der Luft konnten der Brandherd und mehrere Glutnester effektiv bekämpft und eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Im weiteren Einsatzverlauf wurden ein Mitglied der Bergrettung Mayrhofen sowie zwei Flughelfer der Feuerwehr direkt im Einsatzgebiet abgesetzt. Diese unterstützten die Löscharbeiten vor Ort und führten gezielte Nachlöscharbeiten durch.
Seitens der Feuerwehr Schwaz befand sich der Waldbrandlöschzug, bestehend aus Last2, WLF 2 mit AB Waldbrand und WLF 3 mit AB Fliege vor Ort im Einsatz. Auch die Berufsfeuerwehr Innsbruck unterstützte die Einsatzmaßnahmen mit dem Tankfahrzeug, welches die Kerosinversorgung für die Libelle Tirol sicherstelle.
Bezirksfeuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter machte sich ebenfalls vor Ort ein Bild von der Lage und dem laufenden Einsatz. Zusätzlich war die Polizei vor Ort und unterstützte die Einsatzmaßnahmen.
Durch das koordinierte und professionelle Zusammenspiel aller beteiligten Einsatzorganisationen konnte der Waldbrand erfolgreich bekämpft und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Gegen späteren Nachmittag konnte der Einsatz beendet werden.













Hohe Waldbrandgefahr durch anhaltende Trockenheit
Die derzeit herrschende Trockenheit erhöht die Gefahr von Wald- und Vegetationsbränden deutlich. Einsätze in schwer zugänglichem Gelände sind für die Einsatzkräfte besonders aufwendig und erfordern oftmals den Einsatz zusätzlicher Spezialmittel wie Hubschrauber und Flughelfer. Damit sind nicht nur erhebliche personelle, sondern auch hohe organisatorische und finanzielle Aufwendungen verbunden.
Umso wichtiger ist es, dass jeder Einzelne seinen Beitrag leistet. Mit gegenseitiger Rücksichtnahme und einem verantwortungsvollen Umgang mit Feuer und möglichen Zündquellen kann jeder dazu beitragen, die Waldbrandgefahr einzudämmen und Brände bereits im Vorfeld zu verhindern.
Ein herzlicher Dank gilt allen eingesetzten Einsatzkräften von Polizei, Bergrettung und Feuerwehr für die professionelle, reibungslose und kameradschaftliche Zusammenarbeit!
